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5 Fragen an: Dr. Andreas Nick MdB

1) Wann bzw. zu welchem Anlass kamen Sie mit Netzpolitik in Berührung?
Neben der beruflichen und privaten Nutzung des Internets spielt auch in meiner politischen Arbeit die Nutzung von Social Media eine große Rolle: Etwa Twitter und Facebook bieten früher ungeahnte Möglichkeiten zum unmittelbaren Kontakt und Dialog zwischen Bürgern und Politik.

2) Welches netzpolitisches Thema liegt Ihnen besonders am Herzen, das sie im #btADA verfolgen wollen?
In meinem ländlich geprägten Wahlkreis wird die ganze Bandbreite von Netzpolitik deutlich: Einerseits zahlreiche Gemeinden mit unzureichendem Zugang zu „schnellem Internet“, andererseits ist Montabaur bekanntermaßen ein bedeutender Standort der Internet-Wirtschaft. Der allgemeine Zugang zum „schnellen Internet“ ist natürlich die zentrale Voraussetzung für die digitale Gesellschaft und Wirtschaft. Als Mitglied auch im Auswärtigen Ausschuss beschäftigen mich natürlich auch Fragen der „Governance“ des Internets, als eines der großen globalen Gemeinschaftsgüter.

3) Warum muss Netzpolitik aus der Nische?
Netzpolitik betrifft heute alle Bürgerinnen und Bürger und nicht nur die sogenannte „Netzgemeinde“. Und die Netzpolitik ist auf einem sehr guten Weg „raus aus der Nische“, dazu haben der Bundestag mit der Einsetzung des Ausschusses „Digitale Agenda“ und die Bundesregierung mit ihrer Digitalen Agenda wichtige Schritte in die Wege geleitet.

4) Wer muss noch davon überzeugt werden, dass die Digitale Agenda auf die Große Agenda gehört, dass das Thema also von allgemeiner gesellschaftspolitischer Relevanz ist?
Netzpolitik ist ein klassisches Querschnittsthema - auch wenn dies leider noch nicht von allen immer noch nicht als solches verstanden wird. Das ist zum Teil auch eine Generationsfrage - aber nicht nur. Letztlich kommt es darauf an, ob man das Internet nur als Hort von abzuwehrenden Gefahren sieht oder zu erkennen bereit ist, dass das Internet eine umfassende Veränderung der Lebenswirklichkeit bewirkt, deren Chancen - etwa im Bereich der digitalen Wirtschaft – eher wie der Risiken wir uns umfassend stellen müssen.

5) Welche Ergebnisse wünschen Sie sich bis zum Ende der Legislaturperiode? Was sollte der Ausschuss in jedem Fall erreichen?
Neben den bereits angesprochenen Zielen, ist das Thema IT-Sicherheit und Datensicherheit im Netz gerade ganz oben auf der Agenda. Das ist auch beim gemeinsamen Besuch der CDU/CSU Arbeitsgruppe „Digitale Agenda“ auf der CeBIT deutlich geworden. Hier sollten wir technisch und regulatorisch, aber auch im persönlichen Nutzerverhalten bis zum Ende der Wahlperiode einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht haben.

DenkT@g-Wettbewerb 2014 der Konrad-Adenauer-Stiftung

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Andreas Nick ruft alle Jugendlichen zwischen 16 und 22 Jahren auf, sich am diesjährigen Denkt@g-Wettbewerb der Konrad-Adenauer-Stiftung zu beteiligen.

Auf Initiative des ehemaligen Bundespräsidenten Roman Herzog wurde der 27. Januar zum offiziellen Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus ernannt.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung begleitet seit jeher das zeitliche Umfeld des 27. Januars mit Vortragsreihen, Zeitzeugengesprächen und Schülerprojekten, um die Erinnerung und das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus wachzuhalten.

 

Dr. Nick MdB: „Die Schülerinnen und Schüler müssen sich im Rahmen dieses Wettbewerbs mit dem Nationalsozialismus und Holocaust, aber auch aktuellen Erscheinungsformen von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus auseinandersetzen. Der Gestaltung und der Themenwahl sind keine Grenzen gesetzt.“

„So erforschen einige Beiträge das Schicksal einzelner jüdischer Familien, andere Beiträge setzen sich mit rechtsextremen Jugendlichen heute auseinander“, so Andreas Nick weiter.

Diese Auseinandersetzung soll im Rahmen des Internetwettbewerbes schließlich in einer Web-Präsentation auf dem eigens dafür eingerichteten Internetauftritt (www.denktag.de) münden.

Die besten Beiträge, die eine unabhängige Fachjury auswählt, werden am 27.01.2015 in Berlin bei einer Preisverleihung ausgezeichnet.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite: www.denktag.de.

Der neue Ausschuss Digitale Agenda stellt sich vor

 

v.r.n.l.: Dr. Andreas Nick MdB (CDU), Tankred Schipanski MdB (CDU), Jens Koeppen MdB (Ausschussvorsitzender CDU), Maik Beermann MdB (CDU), Gerold Reichenbach MdB (stellv. Ausschussvorsitzender SPD), Hansjörg Durz MdB (CDU), Lars Klingbeil MdB (SPD), Saskia Esken MdB (SPD), Dieter Janecek MdB (Bündnis 90/Die Grünen), Christina Kampmann MdB (SPD), Dr. Konstantin von Notz MdB (Bündnis 90/ Die Grünen), Christian Flisek MdB (SPD), Christina Schwarzer MdB (CDU), Halina Wawzyniak MdB (Die Linke), Thomas Jarzombek MdB (CDU) - Foto: Tobias Koch