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Interview bei DW "The Day"

DW Am Dienstagabend war Andreas Nick wieder einmal in der Nachrichtensendung "The Day" im englischen Programm der Deutschen Welle zu Gast. Thema waren die Ankündigungen der US-Einwanderungsbehörde, internationale Studierende ausweisen zu wollen, wenn deren Universitäten Corona-bedingt auch weiterhin ihre Lehrveranstaltungen nur online anbieten. Dazu wurden der US-Wirtschaftsprofessor Irwin Collier und Nick von Moderator Brent Goff befragt:

"Als jemand, der selbst mehrfach zu Studienaufenthalten in den USA war, habe ich deutlich gemacht, dass Studien- und Forschungsaufenthalten für viele Generationen von Studenten und Wissenschaftlern entscheidend waren, um das Leben in den Vereinigten Staaten umfassend kennenzulernen und ihnen die Ideale der amerikanischen Demokratie näher zu bringen. Auch in der NS-Zeit haben zahlreiche in Deutschland verfolgte Wissenschaftler wie zum Beispiel Hannah Arendt an amerikanischen Universitäten Zuflucht und eine neue Wirkungsstätte gefunden.

Die weltweite Attraktivität von US-Hochschulen und die Rolle ist daher auch ein zentrales Element amerikanischer "Soft Power" in der Welt. Es ist für mich nahezu unglaublich, diese auch im 21. Jahrhundert so zentrale Rolle der USA als „the world‘s university“ aus eigenem Antrieb aufgeben zu wollen. Dies ist bedauerlicherweise ganz klar ein weiterer Schritt der jetzigen US-Administration zur Aufgabe des globalen Führungsanspruchs, wie es der auch der Chairman des Council of Foreign Relations, Richard Haass, beschrieben hat."

Das Interview können Sie hier nachverfolgen: https://www.facebook.com/DrAndreasNick/videos/2682706525281727/