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Weiteres Hilfsprogramm für kleine und mittelständische Unternehmen

nick 2017 kleinMit einer neuen Überbrückungshilfe möchte der Bund weitere finanzielle Unterstützung für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Selbstständige gewährleisten. Das Programm ist branchenoffen ausgestaltet und adressiert diejenigen von der Corona-Krise stark betroffenen Unternehmen, die nach wie vor unter Schließungen leiden oder ihre Kapazitäten nicht voll ausschöpfen können.

Andreas Nick begrüßt dieses zusätzliche Hilfsprogramm von insgesamt 25 Milliarden Euro ausdrücklich. Die Umsätze sind in den letzten Monaten teilweise massiv eingebrochen, während Mieten, Zinszahlungen, Leasingraten, Strom oder Versicherungen weiterliefen. Die Bundesregierung will hier mit ihrem Hilfsprogramm einspringen und gewährt Zuschüsse zu den Fixkosten der Unternehmen. Diese Zuschüsse sind Teil des Konjunkturpakets, mit dem die Wirtschaft wieder angekurbelt werden soll und müssen nicht zurückgezahlt werden. Insbesondere Branchen wie dem Hotel- und Gaststättengewerbe oder Reisebüros soll somit geholfen werden.

Bis 31. August können Unternehmen und Selbstständige ihre Anträge stellen. Voraussetzung dafür ist, dass sie in der Corona-Krise einen Umsatzeinbruch von mindestens 60 Prozent im April und Mai im Vergleich zu den Vorjahresmonaten nachweisen können. Pro Unternehmen können je nach Umsatzausfall bis zu 150.000 Euro an betrieblichen Fixkosten erstattet werden. Anträge dürfen nur von Steuerberatern oder Wirtschaftsprüfern im Namen der jeweiligen Unternehmen auf einer Online-Plattform eingereicht werden. Im August soll entschieden werden, ob die Hilfen verlängert werden.

Die Online-Plattform finden Sie unter: https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Home/home.html