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Deutschlands Ansatz zu UN-Friedensoperationen

UN JenaAuf Einladung des Lehrstuhls für Internationale Beziehungen des Instituts für Politikwissenschaft der Friedrich-Schiller-Universität Jena diskutierte Andreas Nick mit den Studierenden über das Thema „Deutschlands Ansatz zu UN-Friedensoperationen“. Inhalt der Diskussion war u.a. auch die Beteiligung an UN-Auslandseinsätzen sowie die Entscheidungsprozesse der deutschen Außenpolitik. Die enge multilaterale Zusammenarbeit mit Freunden und Partnern in der EU, der NATO, der OSZE und den Vereinten Nationen ist zentrales Leitprinzip für die deutsche Außenpolitik. Durch diese Zusammenarbeit werden Legitimität und Effektivität des außenpolitischen Handelns gestärkt und somit gleichzeitig die Chance zur Durchsetzung und Erreichung der deutschen Werte und Interessen erhöht. Seit Langem ist Deutschland einer der führenden Beitragszahler für das UN-Peacekeeping-Budget und zeichnet sich unter anderem durch seine internationale Glaubwürdigkeit aus. Insbesondere durch den großen Anteil des deutschen Engagements in Mali und der Sahel-Region (durch MINUS-MA und EUTM) ist die Bedeutung des multidi-mensionalen UN-Peacekeeping präsenter geworden und gestiegen.