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ECFR-Panel zum Anti-Coercion-Instrument der EU

ECFRZahlreiche Staaten greifen immer stärker auf wirtschaftliche Erpressungsmaßnahmen wie unilaterale Sanktionen mit Wirkung auf Drittparteien zurück, um die europäische Außen-, Wirtschafts- oder Finanzpolitik zu beeinflussen. Wie sich die EU besser gegen solche Zwangsnahmen aufstellen kann, war Thema einer Diskussionsrunde des European Council on Foreign Relations (ECFR), zu der Andreas Nick beitragen durfte.

Mit Blick auf die Themenstellung braucht es aus Sicht von Andreas Nick dreierlei: „Erstens, gesteigerte Resilienz durch konsequentere Anwendung der bestehenden Rechtslage. Zweitens müssen wir systematisch wirtschaftliche und technologische Asymmetrien in den Beziehungen zu anderen Ländern abbauen. Drittens müssen wir ein europäisches Abschreckungsinstrumentarium entwickeln, das politische und rechtliche Gegenmaßnahmen umfasst."

Gemeinsam mit Andreas Nick saßen auf dem Panel Marie-Pierre Vedrenne MdEP, stellvertretende Vorsitzende des Handelsausschusses im Europäischen Parlament und Colin Brown von der Europäischen Kommission. Moderiert wurde das Gespräch von Jonathan Hackenbroich vom ECFR.