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Wohin steuert Deutschland außenpolitisch nach der Bundestagswahl im September?

Wohin steuert Deutschland außenpolitisch nach der Bundestagswahl im September? Dazu diskutierte Andreas Nick mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Bundestagsfraktionen am Dienstag in einer Paneldiskussion den German Marshall Fund of the United States.

Für die CDU verdeutlichte Andreas Nick: „Von Adenauer über Kohl bis Merkel: eine realistische und pragmatische Außenpolitik Kernpfeiler der christdemokratischen Außenpolitik.“ Auch in Zukunft sei Deutschland daher gefordert, gemeinsam mit den transatlantischen  und europäischen Partnern mehr Verantwortung für die Stärkung und den Erhalt der regelbasierten internationalen Ordnung zu übernehmen. „Feste Einbindung ins transatlantische Bündnis und europäische Integration sind Grundbedingungen für unseren Wohlstand und unsere soziale Marktwirtschaft.“ Es ginge darum ein verlässlicher Partner zu sein, so Nick: "Durch eine weitere Annäherung des Verteidigungshaushaltes in Richtung von 2 Prozent der Wirtschaftsleistung -- aber auch durch Vertiefung der sicherheitspolitischen Integration in der EU."

Gleichzeitig stünden Deutschland und die EU neuen Herausforderungen gegenüber, so Nick: „China ist in unterschiedlichen Politikfeldern jeweils Partner, Wettbewerber und systemischer Rivale. Auf diese Auseinandersetzung müssen wir uns in den kommenden Jahren einstellen. Dazu braucht es unsererseits Wachsamkeit und Resilienz.“