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Potsdamer Begegnungen in Moskau

Bild1Gemeinsam mit mehreren Kollegen des Deutschen Bundestages hat Andreas Nick vergangene Woche als Leiter der deutschen Delegation in der Parlamentarischen Versammlung des Europarats und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses auf Einladung des Deutsch-Russischen Forums e.V. an einem Dialog deutscher und russischer Parlamentarier im Rahmen der "Potsdamer Begegnungen" in Moskau teilgenommen.

Die von Bundespräsident Roman Herzog 1999 initiierten Potsdamer Begegnungen finden jährlich als zweitägige Konferenz statt.

Angesichts der angespannten Situation der deutsch-russischen Beziehungen bot die Konferenz eine der seltenen Gelegenheiten zum offenen Austausch auch kontroverser Positionen.

Dabei betonte Andreas Nick ebenso wie andere Teilnehmer das deutsche Interesse an guten und partnerschaftlichen Beziehungen mit Russland. Eine Lösung des Ukraine-Konflikts mit der Charta von Paris als zentralem Bezugspunkt bleibe aber notwendige Voraussetzung für eine nachhaltige Verbesserung der Beziehungen.

Auch konnte Nick im Rahmen des Jugendforums der Potsdamer Begegnungen unter dem Titel „Schöne neue Welt? Digitale Zukunft als Chance für deutsch-russische Zusammenarbeit“ deutsche und russische Studenten und junge Berufstätige treffen.

Im Rahmen der Diskussion machte er deutlich, dass die Digitalisierung einerseits neue Chancen eröffne und die Welt näher zusammenrücke, andererseits aber auch neue Gefahren durch staatliche und nicht-staatliche Akteure entstünden. Wahrgenommene Bedrohungen durch Cyber-Angriffe und Manipulationsversuche im Internet stellten ein klares Hindernis für Zusammenarbeit dar.