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DLF-Interview zur Lage in Venezuela

nick 2017 kleinIm Deutschlandfunk sprach Andreas Nick über die Rückkehr Juan Guaidós nach Venezuela, nachdem er in den vergangenen Tagen benachbarte Staaten besucht hatte. Dass seine Einreise ohne eine Verhaftung ablief, ist ein wichtiges Signal und ein wichtiger Erfolg für Juan Guaidó. So konnte er das Momentum seiner Bewegung aufrechterhalten.

"Die humanitäre Situation in Venezuela ist nach wie vor katastrophal", erklärte Andreas Nick, "Inzwischen haben weit über 3 Millionen Menschen das Land verlassen. Die Flüchtlingskrise droht, die ganze Region zu destabilisieren. Das Maduro-Regime hat humanitäre Unterstützung mit teils absurden Begründungen abgelehnt. Deshalb müssen wir den Druck von außen aufrechterhalten und durch gezielte individuelle Sanktionen die Nadelstiche gegen die Träger dieses Regimes steigern.

Ich habe aber auch betont, dass es für uns entscheidend ist, dass es zu einem friedlichen Übergang der Machtverhältnisse kommt, wie es auch Guaidó selbst fordert. Es hat oberste Priorität, dass es nicht zu einer Eskalation der Gewalt im Land kommt", so Nick.

Das gesamte Interview können Sie hier nachlesen: https://www.deutschlandfunk.de/venezuela-gefahr-der-destabilisierung-der-gesamten-region.694.de.html?dram:article_id=442698