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56. Münchner Sicherheitskonferenz

IMG 2848Als deutscher Delegationsleiter in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates konnte Andreas Nick auf Einladung des Vorsitzenden, Botschafter Wolfgang Ischinger, auch in diesem Jahr wieder an der 56. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) teilnehmen. Die MSC ist das weltweit führende Forum für Debatten zu internationaler Sicherheitspolitik und eine Plattform für diplomatische Initiativen und Ansätze, um den drängendsten Sicherheitsrisiken der Welt zu begegnen.

Der Fokus der zweitägigen Konferenz lag auf dem Phänomen der „Westlessness“, ein weitverbreitetes Gefühl des Unbehagens und der Rastlosigkeit angesichts wachsender Unsicherheit über die Zukunft und Bestimmung des Westens. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kritisierte in seiner Eröffnungsrede die Vereinigten Staaten, die sich aus multilateralen Strukturen zurückziehen. Er mahnte aber auch zu mehr deutscher und europäischer Verantwortungsübernahme zur Erhaltung einer regelbasierten internationalen Ordnung.

Mit großer Aufmerksamkeit verfolgte Nick insbesondere die Ausführungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron: "Ich stimme ihm ausdrücklich zu, dass es in Europa einen vitalen strategischen Dialog benötigt, um die aktuellen und künftigen sicherheitspolitischen Herausforderungen gemeinsam bestehen zu können.

Als Berichterstatter für die Vereinten Nationen im Auswärtigen Ausschuss des Bundestags hat es mich besonders gefreut, dass Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, den diesjährigen Ewald-von-Kleist-Preis an die Vereinten Nationen für ihren herausragenden Beitrag zur internationalen Verständigung und Konfliktbewältigung verlieh.

Wie jedes Jahr bot die MSC eine hervorragende Gelegenheit zum informellen und vertraulichen Austausch mit zahlreichen Vertretern der Sicherheits-Community aus dem In- und Ausland."