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Auswirkungen des Coronavirus: Informationen und Unterstützung für Unternehmen

90352702 10157102297708603 8766920152634621952 oDie weltweite Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus stellt auch unser Land vor erhebliche Herausforderungen. Die Bundesregierung unternimmt mit ihrer Unterstützung alle nötigen Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Oberste Priorität hat dabei die medizinische Versorgung. Gleichzeitig ist aber ebenfalls klar, dass die Epidemie auch unser Wirtschaftsleben trifft. Die Bundesregierung ist entschlossen alles Mögliche und Nötige zu tun, um den Auswirkungen der Epidemie wirksam zu begegnen. Unser Land verfügt über die dafür nötige Finanzkraft.

Am vergangenen Freitag wurde nicht nur im Eilverfahren über die Erleichterungen bei der Kurzarbeiterregelung entschieden, sondern auch weitere Maßnahmen vorgestellt, die den Unternehmen dabei helfen werden, ihre Liquidität zu sichern. Besonders von der Epidemie betroffene Unternehmen - z. B. durch den Rückgang des Tourismus oder durch zum Erliegen gekommene internationale Handelsströme - sollen dadurch solvent bleiben und Arbeitsplätze gesichert werden.

Dafür wurden zum einen im Steuerbereich zielgenaue Maßnahmen vorgesehen. So können die Finanzbehörden die Zahlung von Steuern für die von den Auswirkungen des CoronaVirus betroffenen Unternehmen nun leichter zinsfrei stunden. Zudem können Vorauszahlungen von Einkommens- und Körperschaftssteuer unkompliziert herabgesetzt werden. Sofern Steuerschuldner unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen sind, sollen die Finanzbehörden außerdem von Vollstreckungsmaßnahmen bis Ende 2020 absehen. Mit diesen Maßnahmen soll es den Unternehmen möglich sein, ihre Steuerschulden erst später zu bezahlen. Dadurch werden jetzt liquide Mittel in Betrieben in Milliardenhöhe steuerlich geschont. Die hierfür erforderliche Abstimmung mit den Ländern hat das Bundesfinanzministerium in die Wege geleitet.

Zum anderen soll die Versorgung von Unternehmen mit Liquidität verbessert werden. Denn viele Unternehmen leiden derzeit an unverschuldeten Umsatzrückgängen - entweder aufgrund von Störungen in den Lieferketten oder durch signifikanten Nachfragerückgang. Gleichzeitig können die laufenden Kosten nicht oder nur langsam abgebaut werden. Dies kann dazu führen, dass gesunde Unternehmen völlig unverschuldet in Finanznöte geraten. Mit neuen und im Volumen unbegrenzten Maßnahmen zur Liquiditätsausstattung werden Unternehmen und Beschäftigte geschützt. Wegen der hohen Unsicherheit in der aktuellen Situation wurde sich sehr bewusst dafür entschieden, keine Begrenzung des Volumens unserer Maßnahmen vorzunehmen. Dies ist eine sehr bedeutende Entscheidung, hinter der die ganze Bundesregierung steht. Konkret werden nun zum einen bestehende Programme für Liquiditätshilfen bei der KfW und den Bürgschaftsbanken sowie das Großbürgschaftsprogramm des Bundes deutlich ausgeweitet. Außerdem werden für Unternehmen, die keinen Zugang zu bestehenden Programmen haben, zusätzliche Sonderprogramme bei der KfW aufgelegt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte hier:  https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Weitere_Steuerthemen/Abgabenordnung/2020-03-19-steuerliche-massnahmen-zur-beruecksichtigung-der-auswirkungen-des-coronavirus.html

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Steuerarten/Gewerbesteuer/2020-03-19-gewerbesteuerliche-massnahmen-zur-beruecksichtigung-der-auswirkungen-des-coronavirus.html?cms_pk_kwd=19.03.2020_Gewerbesteuerliche+Ma%C3%9Fnahmen+zur+Ber%C3%BCcksichtigung+der+Auswirkungen+des+Coronavirus+COVID-19+SARS-CoV-2+&cms_pk_campaign=Newsletter-19.03.2020

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html#id1694894