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Generationentag in Herschbach, Salz und Elbingen

Ein „Tag der Generationen“ führte den CDU-Gemeindeverband Wallmerod und die Wahlkreisabgeordnete Gabi Wieland, Dr. Andreas Nick und Bürgermeister Lütkefedder sowie den Behindertenbeauftragten Franz Georg Kaiser durch Kindergarten und Schulen sowie auf den Elbinger Markt.

Zum Start der Zuhörtour traf man im Kindergarten „Unterm Regenbogen“ in Herschbach auf eine im wahrsten Sinne des Wortes lebendige Truppe. Mit rund 70 Kindern und drei Gruppen sowie der Marienkäfergruppe der U3-Kinder ist der kommunale Kindergarten nun auch in der Sprachförderung aktiv, erklärte Leiterin Christina Kleiner. Eine besondere Herausforderung sei der vom Land Rheinland-Pfalz zu gering festgelegte Personalschlüssel, der vor allem zukünftig, bei der Aufnahme von einjährigen Kindern ab dem Jahr 2013 Probleme bereiten kann.  Der Kindergarten zeigt sich in der Zukunft angekommen. Mit neuem Außenspielgelände, als Kindertagesstätte konzipiert und mit neuem U3-Bereich bietet er für die Kinder tolle Möglichkeiten.

Danach ging es direkt gegenüber in die Astrid-Lindgren Grundschule Herschbach, wo die Schülerinnen und Schüler der zweiten Klasse schon gespannt warteten, galt es doch Fragen zu beantworten und ein Kreuzworträtsel zu lösen. Die Grundschule Herschbach ist zugleich Schwerpunktschule für Integration und so konnte sich der Behindertenbeauftragte des Westerwaldkreises Franz Georg Kaiser ein Bild davon machen, wie der Alltag behinderter Schüler aussieht. Dabei sei es besonders wichtig, dass eine entsprechende Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler, des Lehrpersonals, aber auch der Eltern erreicht wird, damit die Probleme erkannt und gemeinsam gelöst werden können. Leiterin Katja Meyer und das Kollegium standen für einen regen Meinungsaustausch zur Verfügung. Häufig seien die Elternhäuser in der Verpflichtung und vieles zeige sich in dem konkreten Umgang mit den Kindern von zu Hause aus.

Von Herschbach ging es ins Nachbardorf Salz und dort zur Realschule plus, wo in der vergangenen Woche der neue Anbau mit dem Fachklassentrakt fertig gestellt werden konnte. Leiter Richard Krämer stellte die neuen Klassen vor und zeigte, dass fortan auch die barrierefreie Zugänglichkeit aller Räume, unter anderem mit einem neuen Aufzug, gewährleistet ist. Mit Investitionskosten von über einer Million Euro hat die Verbandsgemeinde Wallmerod mit dem zukunftsträchtigen Anbau die Weichen für die weitere Entwicklung der Realschule plus in Salz gestellt.

Derzeit ist der Ort dabei, Pläne zum Umbau des alten Backes zu einem echten Generationentreff und neuem Mittelpunkt des Dorfes zu entwickeln. Umso mehr konnte sich Ortsbürgermeister Horst Hartenfels über den Bewilligungsbescheid über 55.000,00 EUR freuen, den Bürgermeister Lütkefedder vor Ort überreichen konnte. Nun steht dem Umbau des Backes nichts mehr Wege.

Wanderung auf dem Skulpturenweg

Eine besondere Verbindung aus Natur und Kultur stellt der Skulpturenweg in Reckenthal dar. Auf den Wegen zwischen Wirzenborn, Reckenthal und Bladernheim konnte die CDU Montabaur bei ihrer Wanderung insgesamt 22 Holzskulpturen entdecken und bewundern. Sie alle wurden im Rahmen von drei internationalen Holzbildhauer-Symposien auf dem Fischerhof in Reckenthal aus einem Stück hergestellt. Die Stadt Montabaur stellte die Stämme zur Verfügung und übernahm das Aufstellen der Skulpturen.

 

CDU auf Energie-Tour

P & P Energieholzanlagen, eine Tochter der P&P Forst Verwaltungs GmbH, zählt zu den Vorreitern auf dem Gebiet der Energiegewinnung aus Holz. Auf dem Demonstrationsfeld voller schnellwachsender 2-jähriger Pappeln in Oberelbert und im Firmensitz in Neuhäusel erläuterten Firmenchef Rolf Neugebauer und Dr. Andreas Winkelmann dem Arbeitskreis die Vorteile dieser regenerativen Energieart.

Energieholz anbauen kann jeder, der große landwirtschaftliche Flächen (von geringem Ertragswert) ab 5 Hektar besitzt und diese an P & P oder einem zuverlässigen Partnerunternehmen verpachten möchte. Die Energiegewinnung basiert auf folgendem Prinzip: Auf den landwirtschaftlichen Flächen werden Stecklinge (von P&P) im Reihenabstand von zwei Metern gepflanzt. Innerhalb von drei Jahren wachsen die Bäume bis zu 6 Meter, können so Schadstoffe aus der Luft aufnehmen und Sauerstoff abgeben. Nach Ablauf der Wachstumszeit werden die Bäume geerntet, das heißt gefällt, das Baumwerk wird zu Holzschnitzeln verarbeitet, die dann als fossiler Brennstoff genutzt werden können.

Die letzte Station führte nach Simmern zu Schneider Recycling. Vater und Sohn schilderten vor allem die Herausforderungen eines Recycling-Betriebs. Latex-Handschuhe im Plastikabfall werden da genauso zum Problem wie starke Preissprünge oder zahlungsunwillige Abnehmer oder die Anforderungen der Zertifizierung. Besonders beeindruckte die neue Aktenvernichtungsanlage im Industriegebiet Kreuzwiese. Tonnenweise Akten z.B. der Polizeistellen, von Krankenkassen oder der Bundesfinanzdirektion werden hier unter höchster Diskretion vernichtet und als wertvoller Papierrohstoff an die Hygieneindustrie weitergeleitet.