cdu-logo

  • Home
  • Aktuelles aus dem Wahlkreis

Thorsten Albrecht übernimmt Führung

In Wirges wählte Mittelstandsvereinigung der CDU ihre neuen Vertreter – Thorsten Albrecht ist Vorsitzender

„Sichere Arbeitsplätze sind das beste Sozialprojekt und Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft einer Region.“ Diese Überzeugung bekräftigten mittelständische Unternehmer, Freiberufler, Handwerker und an Wirtschaftsthemen Interessierte bei einem Informationsabend der Mittelstandsvereinigung (MIT) der CDU Westerwald im Hotel Paffhausen in Wirges.

Zu Beginn wählten die MIT-Mitglieder mit großer Einmütigkeit einen neuen Vorstand. Mit Thorsten Albrecht (Hattert) als Vorsitzender, Markus Buhr (Ebernhahn) als Stellvertreter und Pierre Heibel, Dr. Kai Müller und Dr. Andreas Nick als Beisitzer ist eine Verjüngung erfolgt und ein breites Spektrum des Wirtschaftsleben vertreten.

Anschließend berichtete Wilfried Noll, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs GmbH des Westerwaldkreises, über Hintergründe, Strategien und Konzepte der Gesellschaft. Als Lotse, Netzwerker und Türöffner sei auch mit geringen Mitteln viel erreicht worden. Er unterstrich die Bedeutung des Themas Infrastruktur vor allem am Beispiel des Standortvorteils durch den ICE-Bahnhof in Montabaur und dessen aktive Vermarktung. Darüber dürften aber die Verkehrsadern in den nördlichen Kreisteil gerade angesichts der demografischen Entwicklung nicht vernachlässigt werden. Alle Teilnehmer plädierten vehement für einen zügigen weiteren Ausbau der B 255. Außerdem sprachen sie sich dafür aus, die internationale Bedeutung der Westerwälder Cluster im Bereich Keramik und Holz/ Metall noch mehr bewusst zu machen. Die Mittelstandsvereinigung will mit Firmenbesuchen, Gesprächsrunden und Veranstaltungen Impulse im Westerwälder Wirtschaftsleben setzen. Weitere Ziele: das Zusammenwirken von Politik und Wirtschaft zu verbessern und die Bedeutung einer innovativen wirtschaftsfreundlichen Kultur in der Gesellschaft hervorzuheben.

Westerwälder Zeitung vom Mittwoch, 19. Dezember 2012, Seite 21

Nick informiert sich im Blauen Ländchen

CDU-Kandidat für Bundestagsmandat tourt

Mit aktuellen Problemen im Blauen Ländchen konfrontiert wurde Dr. Andreas Nick, CDU-Bundestagskandidat im Wahlkreis 205, bei seinem ersten offiziellen Besuch in Nastätten. Bürgermeister Raimund Friesenhahn begrüßte ihn und mehrere CDU-Kommunalpolitiker in der Verwaltung. Dabei betonte Lothar Bindczeck die sehr gute und fruchtbare Zusammenarbeit aller Ratsfraktionen mit der Verwaltung.

Nick gestand, seinen Wahlkreisabschnitt südlich der Lahn noch nicht so gut zu kennen wie seine Heimatstadt Montabaur, wo er früher Kreisvorsitzender der Jungen Union war und nun schon seit 15 Jahren dem Kreistag angehört. Wie man weiter erfuhr, lehrt der Volkswirt als Professor an der „Frankfurt School of Finance and Management“.

Friesenhahn unterstrich, die kommunalpolitische Arbeit in der Verbandsgemeinde sei geprägt von einem „unheimlich positiven Miteinander, nicht nur in der Sache“. Alle Demokraten hätten auch eine geschlossene Front gebildet gegen die Naziaufmärsche in Marienfels und Nastätten. Man diskutierte Bedenken gegen ein NPD-Verbot und sprach von den Stolpersteinen zum Gedenken an einstige jüdische Mitbürger.

Rasch war man dann strukturellen Problemen nahe: den Verkehrsanbindungen über die Bäderstraße in den Rhein-Main-Raum und über die L 335 nach Braubach und in den Koblenzer Raum. Die fehlende Rheinbrücke, die „desolate“ Finanzlage des Rhein-Lahn-Kreises im Verhältnis zur vergleichsweise glücklichen Situation in der Verbandsgemeinde, die hohe Bedeutung des hiesigen SKM-Krankenhauses und Probleme der ärztlichen Versorgung und des Bevölkerungsschwunds im Blauen Ländchen sowie die hohe Auspendlerzahl waren Themen, die man einvernehmlich erörterte.

Wirtschaftslage geschildert

Es folgte ein Rundgang über Markt- und Zentralplatz in die Römerstraße. Im Modehaus Bayer informierte Alexander Bayer den Gast über sein nun schon 80 Jahre altes Familienunternehmen und dessen beachtlichen Einzugsbereich. Als Gewerbevereinsvorsitzender schilderte er anschaulich die heimische Wirtschaftslage und machte deutlich: „Die Rheinbrücke brennt unter den Nägeln.“ Und sehr fruchtbar sei das Zusammenwirken der Gewerbetreibenden mit den Verwaltungen von Stadt und Verbandsgemeinde.

Eine kleine Stärkung gab es für Nick und seine Begleiter in der Gaststätte „Krone“, wo Erich Fischer als CDU-Ortsverbandsvorsitzender den Kandidaten willkommen hieß und gleich für die Nastätter Fassenacht einzuspannen suchte. Doch schon bald ging es weiter ins Miehlener Industriegebiet zu einer Betriebsbesichtigung der Firma „Kapp-Chemie“. Dirk Ruppmann zeigte zunächst einen Informationsfilm über das mittelständische Unternehmen und stellte die Firma dann bei einem Rundgang vor. Andreas Nick zeigte sich beeindruckt von der Vielseitigkeit und Innovationsfreudigkeit eines modernen Unternehmens, das Marktnischen geschickt zu nutzen weiß.

Gast stellt sich Versammlung vor

Am Abend begrüßte CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Gerhard Kunz den Bundestagskandidaten offiziell in einer Mitgliederversammlung im Niederwallmenacher Gasthaus Krämer. Rund zwei Dutzend Unionsmitglieder waren gekommen, um Andreas Nick kennenzulernen. Der berichtete, sichtlich angetan, vom Besuch bei Bürgermeister Friesenhahn und seinen ersten Eindrücken in Nastätten und Miehlen, um sodann einen kleinen Abriss zur Deutschland- und Europapolitik zu geben. Deutschland sei besser als jedes andere Land in Europa durch die Krise gekommen, die Arbeitslosigkeit wirksam bekämpft, die Bundespolitik solide und zukunftsorientiert aufgestellt. Trotzdem stünden noch große Herausforderungen bevor, so etwa die Alterspyramide, die Sicherung der Altersversorgung, neue Schlüsseltechnologien und Bildungsfragen, erklärte Nick: „Unser wichtigster Rohstoff sitzt zwischen den Ohren!“

In einem lebhaften Gespräch beklagte man, dass das Land den Kommunen in die Taschen greife, Zinsen auf Sparguthaben nicht einmal die Inflationsrate ausglichen und eine verfehlte Energiepolitik die kleinen Leute belaste und den Reichen sichere Einnahmen garantiere. Abschließend kündigte Andreas Nick an, er plane ein Gespräch mit heimischen Landwirten und freue sich auf viele weitere Begegnungen.

Rh.-Lahn-Ztg. Bad Ems vom Mittwoch, 19. Dezember 2012

Nassauer CDU wirbt um jüngere Mitglieder

Eugen Arnold erneut Vorsitzender - Wahlkreisbewerber Dr. Nick stellt sich vor

Die CDU in der Verbandsgemeinde Nassau wird auch die nächsten beiden Jahren von Eugen Arnold geführt. Die Mitglieder des Gemeindeverbandes wählten den Seelbacher im Ratssaal der Stadthalle erneut zum Vorsitzenden. Arnold konnte zum wiederholten Mal alle Stimmen auf sich vereinigen. Stellvertreter sind Stefan Merz aus Seelbach und Hans Schmid aus Singhofen. Stefan Merz, stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU Rhein- Lahn, wurde in seinem Amt bestätigt, der Singhofener Ortsbürgermeister ist neu als Stellvertreter.

Der alte und neue Vorsitzende führte in seinem Rechenschaftsbericht aus, dass in den beiden vergangenen Jahren viel erreicht und bewegt wurde. So wurden Veranstaltungen, Ortsbesichtigungen und Treffen mit Vereinen und Institutionen in den Ortsgemeinden durchgeführt.

Im Blick auf die Zukunft sprach Arnold die Bundestagswahl in 2013 und die Kommunalwahl in 2014 detaillierter an. Große Hoffnung setzt die Partei bei der Bundestagswahl in den neuen Direktkandidaten der CDU im Wahlkreis 205, Dr. Andreas Nick.

Nick wurde in Altendiez mit überwältigender Mehrheit zum Nachfolger von Joachim Hörster MdB als Direktkandidat gewählt. Hörster hatte im Sommer angekündigt, nach 26 Jahren nicht mehr kandidieren zu wollen.

Für den Vorsitzenden hat neben den anstehenden Wahlen auch die Mitgliederentwicklung eine hohe Priorität. Hier will sich laut Arnold der Gemeindeverband verstärkt um jüngere Frauen und Männer bemühen. Nach dem ausführlichen Bericht des Vorsitzenden beleuchtete Kassierer Harald Egert die finanzielle Seite. Er gab einen detaillierten Bericht, was die Einnahmen und Ausgaben betraf. Egert wurde von den Kassenprüfern eine einwandfreie und korrekte Führung der Kasse bestätigt und es wurde Antrag auf Entlastung des Vorstandes gestellt. Diese wurde einstimmig erteilt.

Die anschließenden Vorstandswahlen fanden unter Leitung von Matthias Lammert MdL statt. Neben dem Vorsitzenden Eugen Arnold und den beiden Stellvertretern Stefan Merz und Hans Schmid wurde der Seelbacher Harald Egert als Kassierer wiedergewählt.

Als Beisitzer wurden gewählt: Manfred Fischer (Seelbach), Thomas Gellermann, Margit Graf (beide Nassau), Otmar Kaiser (Dessighofen), Gottfried Kühnau (Nassau), Carsten Lunkenheimer (Singhofen), Christina Metz, Frank Pfeifer (beide Schweighausen) und Armin Wenzel (Nassau). Kassenprüfer sind Carmen Merz (Seelbach) und Gebhard Linscheid (Winden), Ersatzkassenprüfer Margit Kaiser (Dessighofen) und Eckhard Mangold (Dornholzhausen). Im Anschluss an die Wahlen stellte sich Dr. Andreas Nick als Bewerber im Wahlkreis 205 vor. Der aus Montabaur stammende Nick informierte die Anwesenden über seinen privaten wie auch politischen Werdegang. Auch seine Ziele und Themenschwerpunkte erläuterte Dr. Nick in der anschließenden Diskussion ausführlich.

Bevor Vorsitzender Arnold die Versammlung schloss, bedankte er sich bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihre teilweise über viele Wahlperioden geleistete Arbeit im Vorstand des Gemeindeverbandes. Sein besonderer Dank galt Christa Kunde und Volker Trosch. Beide waren über lange Jahre im Vorstand tätig und erhielten hierfür ein Präsent. Arnold bedankte sich auch beim anwesenden Bundestagsabgeordneten Joachim Hörster für die über Jahrzehnte andauernde Unterstützung. Er überreichte Hörster einen Blumenstrauß, welchen er an seine Frau weitergeben soll. „Dies ist ein kleines Danke-schön dafür, dass Frau Hörster schon oft auf ihren Mann verzichten musste, wenn er vor Ort im Nassauer Land war“, so Arnold.

Auch der Vorsitzende selbst wurde mit einem Geschenk überrascht. Eugen Arnold ist seit 10 Jahren Vorsitzender des Gemeindeverbandes. Zu diesem kleinen Jubiläum überreichte Bürgermeister Udo Rau im Namen des Gemeindeverbandes einen Reisegutschein und bedankte sich für die geleistete Arbeit.

CDU-GV Nassau - Nassauer Land Nr. 47/2012