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Statement zu den Auswirkungen der neuen Bundeswehrreform

nick 2017 kleinAuf Anfrage des SWR Studio Koblenz äußerte sich Andreas Nick zu den Auswirkungen der geplanten Bundeswehrreform auf die Bundeswehrstandorte in Koblenz, Lahnstein und Diez:

"Die Bundeswehr muss künftig den gewachsenen gleichzeitigen Anforderungen von Landes- und Bündnisverteidigung und Einsätzen im internationalen Krisenmanagement noch besser und effektiver gerecht werden. Die Vorschläge von Ministerin Kramp-Karrenbauer zur Weiterentwicklung und Straffung der Führungsstruktur sind dazu ein wichtiger Beitrag, der jetzt noch im Einzelnen ausbuchstabiert werden muss.

Was die Zukunft des Sanitätsdienstes betrifft, ist für mich entscheidend, dass die optimale medizinische Versorgung unserer Soldaten uneingeschränkt gewahrt bleibt, ambulant wie stationär, im Truppenalltag und natürlich insbesondere im Einsatz. Als Abgeordneter im Auswärtigen Ausschuss, der über Auslandseinsätze federführend mitentscheidet, werde ich darauf auch künftig genau achten, denn dies ist Ausdruck der Wertschätzung unseres demokratischen Staates für jeden einzelnen Soldaten.

Auch die neue Führungsstruktur mit einem Generalarzt der Bundeswehr im Ministerium und dem künftigen Kommando Gesundheitsversorgung in Koblenz wird sich an diesem Anspruch messen lassen müssen. Was die beiden Standorte Diez und Rennerod in meinem Wahlkreis betrifft, sind sie mit ihrer herausragenden Erfahrung und Expertise sicherlich auch künftig unverzichtbar. Darauf werde ich in der weiteren Umsetzung der Bundeswehr-Reform weiterhin konsequent achten."