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Politische Fishbowl-Diskussion am Mons-Tabor-Gymnasium

29133113 1846779442010539 8166980944427745280 nInteressante Diskussionen mit Oberstufen-Schülern zu Themen der Sozial- und Bildungspolitik fanden vergangenen Donnerstag bei einer politischen Fishbowl-Diskussion in der Aula des Mons-Tabor-Gymnasiums in Montabaur statt: "Es hat mich als heimischer Bundestagsabgeordneter besonders gefreut, zu dieser Veranstaltung an meine alte Schule zurückzukehren, an der ich vor 32 Jahren Abitur gemacht habe", so Andreas Nick.

Die Schülervertretung hatte dort eine offene Diskussionsrunde mit Abgeordneten der sechs im Bundestag vertretenen Parteien organisiert, die von den beiden Schülern Yannik Müller und Julia Henich moderiert wurde. Das Fishbowl-Konzept sieht vor, dass ein freier Stuhl neben den Podiumsrednern abwechselnd von Gästen aus dem Publikum besetzt werden kann, sodass eine Vielzahl von Schülern den Politikern ihre Fragen stellen konnte. Die Schüler stellten Fragen zum Thema Bildungspolitik auf Landes- und Bundesebene, zu den Chancen der Digitalisierung, zu Generationen- und Geschlechtergerechtigkeit sowie zu Rahmenbedingungen in der Arbeitswelt.

In der Diskussion lobte Andreas Nick unter anderem das föderale System in Deutschland und bekräftigte, dass Schulen und Hochschulen auch zukünftig Länderkompetenz sein sollten. Der Bund konzentriere sich auf die Förderung spezieller Herausforderungen beim Digitalpakt oder dem Ausbau der Ganztagsbetreuung. Darüber hinaus warb Nick für die Attraktivität von technischen und sozialen Berufen. "Unsere duale Ausbildung ist weltweit anerkannt und von besonderer Qualität", so Nick. "Gleichwertige Berufschancen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer seien wichtige Anliegen, für die der Staat geeignete Rahmenbedingungen schaffen müsse, ohne den einzelnen Familien ein spezielles Lebensmodell vorzuschreiben."

"Ich habe die Diskussion mit den Kolleginnen Dr. Tanja Machalet MdL (SPD), Sandra Weeser MdB (FDP) und Tabea Rößner MdB (Bündnis 90/Die Grünen) auch als gutes Beispiel für faires und kollegiales Miteinander der Vertreter der demokratischen Parteien über Parteigrenzen hinweg empfunden. Im Schlagabtausch mit den Vertretern von AfD und Linken wurde aber auch spürbar, dass sich die Diskussionskultur in unserem Land neuen Herausforderungen gegenüber sieht."