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Bund plant regionale Niederlassung der Infrastrukturgesellschaft für Autobahnen und andere Bundesfernstraßen in Montabaur

nick 2017 kleinMontabaur wird Sitz der regionalen Niederlassung der Infrastrukturgesellschaft zur Verwaltung der Autobahnen mit Zuständigkeit für Rheinland-Pfalz, Saarland und das südliche Hessen, eine von insgesamt zehn Niederlassungen bundesweit. Andreas Nick: "Als heimischer Abgeordneter freue ich mich, dass Montabaur als bisheriger Standort des Autobahnamts dabei berücksichtigt wurde – eine sehr gute Nachricht für die Mitarbeiter des Autobahnamts und die gesamte Region!"

Gemeinsam mit Stadtbürgermeisterin Gabi Wieland, MdL und dem Vorsitzenden der Landesgruppe Rheinland-Pfalz, Patrick Schnieder, begrüßt Andreas Nick diese Lösung, für die sich die Abgeordneten engagiert eingesetzt haben. Durch den gemeinsamen Einsatz der Bundestags- und der Landtagsabgeordneten aus Rheinland-Pfalz ist es gelungen, neben der Niederlassung Montabaur auch die Außenstelle in Bad Kreuznach zu sichern. 

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer hat Ende letzter Woche das Standortkonzept zur Errichtung einer Infrastrukturgesellschaft für die zukünftige Verwaltung der Bundesautobahnen vorgestellt. Ab 2021 übernimmt der Bund die Verantwortung für Planung, Bau, Betrieb, Erhalt, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung der Autobahnen. Zehn Bundesländer-übergreifende Niederlassungen der Infrastrukturgesellschaft wurden am Donnerstag in einem Entwurf zum Standortkonzept vorgestellt.

Die Niederlassung „West“ ist in Montabaur vorgesehen und wird mit insgesamt über 1500 zu verwaltenden Streckenkilometern die größte der geplanten Niederlassungen. Weitere Niederlassungen wird es unter anderem in Hamburg, Hannover, München und Stuttgart geben. Der Entwurf des Standortkonzepts schafft Planungssicherheit für kommunale Vertreter und Beschäftigte, deren Interessen hinsichtlich Arbeitsplatz und Arbeitsort gewahrt bleiben.
Außerdem können Planung und Bau der Autobahnen mit der neuen Infrastrukturgesellschaft zukünftig direkter finanziert werden. So werden auch die Projekte in Rheinland-Pfalz zukünftig verlässlicher umgesetzt – denn bislang ruft die Landesregierung zur Verfügung stehende Mittel für Investitionen nur ungenügend ab.

Hier erfahren Sie mehr über die Planungen des Bundesverkehrsministeriums: http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Pressemitteilungen/2018/029-scheuer-groesste-autobahnreform.html