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Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen im Westerwald

46519578 2193901197298360 1152885164888555520 nFälle zum Aufenthaltsstatus von Flüchtlingen in einem Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis sind regelmäßig Themen bei den Bürgersprechstunden und Unternehmensbesuchen von Andreas Nick im Wahlkreis. Deshalb nahm Nick auf Einladung des “Forum Soziale Gerechtigkeit“ in der vergangenen Woche auch an einer Diskussion zum Thema „Arbeitsmarktintegration im Westerwald – Vom Flüchtling zur begehrten Arbeitskraft“ in Montabaur teil.

"Auch wenn ich mich bereits für die Klärung einiger Fälle erfolgreich einsetzen konnte", führte Andreas Nick aus, "verweist die hohe Zahl an Petitionen entweder auf Defizite im Verwaltungsvollzug bestehender Regelungen oder gesetzgeberischen Handlungsbedarf zur Schaffung klarer und verlässlicherer Entscheidungsgrundlagen. Deshalb befürworte ich seit langem nachdrücklich klare gesetzliche Regelungen zur Zuwanderung."

Das jetzt auf den Weg gebrachte Fachkräfte-Zuwanderungsgesetzes ist deshalb wichtig und richtig. Auch künftig muss dabei klar zwischen Zuwanderung in den Arbeitsmarkt einerseits sowie Asyl und Flüchtlingsstatus andererseits unterschieden werden. "Eine Stichtagsregelung für Altfälle - wie etwa vom Deutschen Landkreistag gefordert - würde ich persönlich allerdings befürworten", so Nick.

Künftig sollen im Aufenthaltsrecht in jedem Fall klare Kriterien für einen verlässlichen Status Geduldeter definiert werden, die durch ihre Erwerbstätigkeit ihren Lebensunterhalt sichern und gut integriert sind.

Den Organisatoren, teilnehmenden Verbänden und kommunalen Vertretern dankt Andreas Nick für ihre Beiträge, insbesondere aber den engagierten Unternehmen und vor allem den Betroffenen für ihre interessanten und ermutigenden Erfahrungsberichte. Die Firma Münz hatte nicht nur ihre Räumlichkeiten für die Veranstaltung zur Verfügung gestellt, sie ist ein gutes Beispiel für das große soziale Engagement unserer Westerwälder Unternehmen und Handwerksbetriebe.