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„Städtebauförderung – Eine Erfolgsgeschichte für Bürgerinnen und Bürger vor Ort“

nick 2017 kleinDr. Andreas Nick: Städtebauförderung - Mitmachen und Mitgestalten! Tag der Städtebauförderung ist Schaufenster guter Stadtentwicklungspolitik. 

Am 11. Mai 2019 fand deutschlandweit der 5. Tag der Städtebauförderung statt. Ca. 550 Städte und Gemeinden beteiligten sich daran. Geplant waren rund 750 Veranstaltungen. Sie gaben ein buntes Bild der Themen und Projekte von Stadtentwicklung und Städtebau wieder.

Seit weit über vierzig Jahren unterstützen Bund und Länder gemeinsam Städte und Gemeinden bei der Bewältigung der städtebaulichen Anpassungs- und Investitionserfordernisse. In über 3.700 Kommunen wurden bisher mehr als 8.800 Gesamtmaßnahmen gefördert.

Auch Westerwald- und Rhein-Lahn-Kreis profitieren von diesem Programm. So flossen im Jahr 2018 in die Sanierung des Stadtkerns von Höhr-Grenzhausen 162.000 Euro, in die Altstadtsanierung in Montabaur 250.000 Euro, in die Stadtsanierung in Ransbach-Baumbach 222.000 Euro, und für die Sanierung des Stadtkerns in Nastätten waren es 111.000 Euro.

Allein in diesem Jahr stellt der Bund dafür ca. 790 Millionen Euro zur Verfügung. Jedem Euro Fördermittel der Städtebauförderung folgen circa sieben Euro an privaten und öffentlichen Investitionen. Das schafft und sichert Arbeitsplätze im Bauhandwerk.

Städte und Gemeinden realisieren mit Hilfe der Förderung Vorhaben zur Erneuerung des Stadtbilds, zur Bewältigung des wirtschaftlichen Strukturwandels, zur Anpassung an die demografische Entwicklung und zur Beseitigung städtebaulicher Missstände.

Eine gute Stadtentwicklung basiert auf einer umfassenden Bürgerbeteiligung. Sie stärkt die Akzeptanz von Stadtentwicklungsmaßnahmen. Die Mitwirkung und das Engagement der Bürgerinnen und Bürger werden für die erfolgreiche Durchführung von Vorhaben der Stadtentwicklung daher immer wichtiger. Die Menschen vor Ort wissen genau, mit welchen Maßnahmen Wohnen, Arbeiten und Freizeit in ihrer Heimat unterstützt werden.