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Auswirkungen des Coronavirus im Wahlkreis Montabaur

FullSizeRender 007Andreas Nick: „Das Coronavirus ist in Deutschland, aber auch bei uns im Westerwald angekommen.

Wir verfügen nach heutigem Stand der Medizin weder über einen Impfstoff zur Vorbeugung noch über ein Medikament zur Behandlung. Auch wenn eine solche Infektion in den meisten Fällen vergleichsweise harmlos verläuft oder gar nicht als solche bemerkt wird, kann sie für Menschen aus bestimmten Risikogruppen, insbesondere ältere Mitbürger und Menschen mit Vorerkrankungen, sehr schwerwiegend verlaufen bis hin zu einer tödlichen Gefahr.

Deshalb müssen wir zunächst alles tun, die Ausbreitung des Virus mit allen denkbaren Maßnahmen zu verzögern und zu verlangsamen. Dafür kommt es jetzt entscheidend auf unser aller Verhalten an. Ohne Panik, aber mit Besonnenheit und Rücksichtnahme können wir entscheidend zum Schutz der besonders gefährdeten Mitmenschen in unserem Land und in unseren Familien beitragen und ebenso sicherstellen, dass für alle schwer Erkrankten jederzeit die notwendige intensivmedizinische Versorgung gewährleistet werden kann. Dazu ist es notwendig, die Zahl der sozialen Kontakte, jedenfalls in den nächsten Wochen, auf das absolut unverzichtbare Minimum zu beschränken.  

Dies gilt für jeden einzelnen von uns, auch für mich ganz persönlich. Denn gerade in meiner Funktion als Bundestagsabgeordneter komme ich in Berlin wie vor Ort im Wahlkreis regelmäßig mit sehr vielen Menschen in Kontakt. Damit geht von mir unweigerlich ein überdurchschnittliches  Übertragungsrisiko aus: auch ohne von einer möglichen eigenen Infizierung überhaupt zu wissen, könnte ich Gesprächspartner oder andere Teilnehmer einer Veranstaltung anstecken und ihre Gesundheit gefährden. Daher werde ich in den nächsten Wochen meinerseits auf die Teilnahme an öffentlichen Veranstaltungen weitestgehend verzichten, sofern diese entsprechend den bestehenden Empfehlungen nicht ohnehin insgesamt abgesagt werden. Dafür bitte ich herzlich um Verständnis.

Als CDU-Kreisvor-sitzender habe ich meinem Kreisverband und seinen Gliederungen dringend empfohlen, sämtliche öffentlichen oder parteiöffentlichen Veranstaltungen zunächst bis Ende April abzusagen. Damit folgen wir den Empfehlungen der Bundes- und Landes-CDU ebenso wie der Entscheidung des Westerwaldkreises und der Verbandsgemeinden. Es finden bis auf weiteres auch keine persönlichen Bürgersprechstunden mehr statt. Für die Bürgerinnen und Bürger meines Wahlkreises bin ich aber selbstverständlich auch weiterhin über meine Büros und unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! jederzeit erreichbar.“