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JuP - Jugend und Parlament

Jugend und Parlament – Was ist das?

Jugend und Parlament ist die Großsimulation des Planspiels „Parlamentarische Demokratiespielerisch erfahren“, das regelmäßig vom Besucherdienst des Deutschen Bundestages mit Schulklassen durchgeführt wird. Zu Jugend und Parlament werden 315 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet auf Vorschlag der teilnehmenden Bundestagsabgeordneten eingeladen.

Das Planspiel dient dazu, den Weg der Gesetzgebung für Jugendliche und junge Erwachsene nachvollziehbar zu machen. Dazu übernehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Rollen fiktiver Abgeordneter. Mit neuem Namen, neuer Biographie und neuer politischer Gesinnung ausgestattet werden sie vier fiktive Gesetzesentwürfe durch das Gesetzgebungsverfahren bringen. Um den Jugendlichen das Hineinversetzen in ihre neuen Rollen zu erleichtern, erhalten sie Rollenprofile zugelost, die die zu spielenden Personen beschreiben und deren politische Prioritäten skizzieren.

Im Verlauf des Spiels lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages kennen und erhalten durch selbstständiges Handeln lebendige Einblicke in dessen Abläufe und Funktionen. Zunächst werden die einzelnen Gremien – Fraktionen, Landesgruppen, Ausschüsse, etc. – konstituiert und die jeweiligen Vorsitzenden gewählt. Anschließend diskutieren die neuen Abgeordneten die vier Gesetzesvorlagen in den Fraktionen und arbeiten an einer gemeinsamen Linie, die sie dann gegenüber den anderen Fraktionen in den Ausschussberatungen vertreten. Am Ende werden die Beschlussempfehlungen der federführenden Ausschüsse im Plenum debattiert und die Gesetzentwürfe zur Abstimmung gebracht.

Anmeldung

Die Abgeordneten benennen ihre Teilnehmer nach Verteilung der entsprechenden Plätze innerhalb der Fraktion. Da es für jede Fraktion eine festgelegte Anzahl an Teilnehmern gibt, können leider nicht alle Abgeordneten einen Platz bekommen.

Erfahrungsbericht

„Jugend und Parlament- Bundespolitik hautnah erleben

Jugend-und-Parlament-2014-Julius-Wittkopp

Jugend und Parlament ist ein jährlich stattfindendes Planspiel, welches von dem Besucherdienst des deutschen Bundestags für Jugendliche angeboten wird. Bis zu 315 Junge Menschen, im Alter von 16-20 Jahren haben die Möglichkeit drei Tage aktiv die Arbeit eines  Bundestagsabgeordneten nachzuempfinden. Das heißt in Ausschüssen tagen, an Plenarsitzungen und Fraktionssitzungen  teilnehmen, debattieren und jetzt endlich auch Gesetzte verabschieden. Das Planspiel wird auch von einer Spielpresse, dem „Adlerkurier“, begleitet,  die sich sehr kritisch mit dem Vorgehen der Fraktionen auseinandersetzt und dies täglich als Zeitschrift publiziert.

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich von Dr. Andreas Nick zur dieser Veranstaltung eingeladen wurde und an diesem einmaligen Ereignis teilnehmen durfte.

Samstag dem 31. Mai ging es dann für mich nach Berlin. Am Paul Löbe Haus angekommen, traf ich auf die weiteren  Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Nach einer Sicherheitskontrolle, wurden wir in fiktive Parteien eingeteilt, die den im richtigen Parlament vertretenden Parteien entsprechen und bekamen einen Lebenslauf des  fiktiven Abgeordneten. Ich würde für die nächsten drei Tage den 39 jährigen Abgeordneten der Christlichen Volkspartei (CVP) Johannes Maria Krohn, aus Nordrhein-Westphalen  spielen. Am Abend hatten wir auch schon die erste Sitzung in der Landesgruppe Nordrhein-Westphalen auf der Fraktionsebene des Bundestags.

Am nächsten morgen wurde das Programm schon früh fortgesetzt, um neun Uhr trafen wir uns erneut in der Landesgruppe um einen Landessprecher und ein Protokollanten  für die CVP Fraktion NRW zu wählen, der uns, gegenüber den anderen Landesgruppen  der CVP (Nord, Mitte-Ost, Bayern und Süd-West) vertreten würde. Darauf folgte die erste Fraktionssitzung in den Räumlichkeiten der CDU/CSU Bundestagsfraktion. Zunächst wurde ein Fraktionsvorsitzender gewählt, darauf folgte eine Einteilung in die einzelnen Arbeitsgruppen und Ausschüsse, die sich unter anderem mit den Gesetzesentwürfen zu den Themen Windenergie, Fahrerlaubnis für ältere Menschen, Datenschutz und einem Auslandseinsatz beschäftigten. Ich wurde dem Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung  zugeteilt, der sich mit dem Auslandseinsatz beschäftigte.

Am Montag hatten wir im Plenarsaal des Bundestages die erste Lesung der Gesetzesentwürfe, die von dem Bundestagsvizepräsidenten Johannes Singhammer vorgelesen wurden.

Anschließend wurden die Entwürfe zur Bearbeitung  in die Ausschüsse weitergegeben. Nach der Bearbeitung der Entwürfe wurden diese  der gesamten Fraktion der CVP vorgestellt und diskutiert. Am Montag besuchte ich auch das Abgeordneten Büro von Dr. Andreas Nick und lernte dort die sehr freundlichen Mitarbeiter von Herrn Nick kennen, die  mir sehr detailliert über die Arbeit  im Abgeordneten Büro berichteten.

Am Dienstag wurde das Planspiel  im Plenarsaal fortgesetzt. Nach den einzelnen Reden der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu den Gesetzesentwürfen, erfolgte die zweite und dritte Lesung und anschließend auch die Abstimmung.

Zum Abschluss hatte ich die Möglichkeit mich mit Herrn Dr. Nick zu treffen und  ihn viele Fragen zur aktuellen  Politik  zustellen. Leider war das Planspiel schon am Dienstagnachmittag vorbei und ich musste  wieder  zurück in die Heimat. Ich habe in den drei Tagen nicht nur sehr viel über die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten erfahren und den teilweise sehr stressigen, aber spannenden Alltag kennen gelernt, sondern auch sehr präzise miterlebt, wie Gesetzte verabschiedet werden. Zudem hatte ich die einmalige Möglichkeit den gesamten Bundestag und die umliegenden Regierungsgebäude von innen kennenzulernen.

Ich möchte mich bei Herrn Dr. Andreas Nick bedanken, dass er mich zu diesem wirklich einzigartigen Planspiel eingeladen hat-es war ein unvergessliches Erlebnis!“ (Julius Wittkopp)

Nachwuchspolitiker in Berlin

JuP

Vom 4. bis 7. Juni 2016 fand im Deutschen Bundestag wieder das Planspiel „Jugend und Parlament“ statt. Der Westerwälder Leon Gläßer aus Salz, Landesvorsitzenden der Schüler Union Rheinland-Pfalz, wurde vom heimischen Bundestagsabgeordneten Andreas Nick für das Programm in diesem Jahr nominiert. Neben 315 Jugendlichen aus dem gesamten Bundesgebiet konnte Leon Gläßer in einem Planspiel das parlamentarische Verfahren nachstellen. „Ich habe mich sehr gefreut, Leon Gläßer in Berlin begrüßen zu dürfen und hoffe, dass er viele und aufschlussreiche Erfahrungen aus dem Programm mit nach Haus nimmt. Das Planspiel ermöglicht den Jugendlichen sich in die Rolle eines Abgeordneten zu begeben und den Weg der Gesetzgebung in der Praxis nachzuverfolgen – eine besseren Einblick in die Arbeit eines Abgeordneten kann man nicht erhalten“, erklärte Andreas Nick während des Gesprächs mit Leon Gläßer. Die Jugendlichen im Alter von 16 bis 20 Jahren lernen dabei die Arbeit der Abgeordneten kennen – in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen und Ausschüssen. Bei der abschließenden Debatte im Plenarsaal werden 48 Redner aus allen Spielfraktionen ans Pult treten und versuchen, Mehrheiten für ihre politischen Anliegen zu gewinnen.

Leon Gläßer hat mit großem Interesse an dem Programm teilgenommen: „Ich danke Andreas Nick sehr, dass er mich für dieses Programm ausgewählt hat und ich dadurch die Möglichkeit bekam, Einblicke in die internen Abläufe des Gesetzgebungsverfahrens zu erhalten. Ein Höhepunkt war die Plenardebatte im Plenarsaal des Deutschen Bundestages, wo sonst nur Abgeordnete Zutritt haben.“ (Leon Gläßer)

 

Bundestagsmandat für vier Tage: Nachwuchspolitiker Hendrik Schwarz auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Andreas Nick in Berlin

Teilnehmer 2017 Hendrik SchwarzVom 27. bis 30. Mai 2017 findet im Bundestag die Veranstaltung „Jugend und Parlament“ statt. Hendrik Schwarz aus Elbingen wurde in diesem Jahr vom Bundestagsabgeordneten Andreas Nick für das Planspiel nominiert.

315 Jugendliche aus dem gesamten Bundesgebiet werden in auch in diesem Jahre das parlamentarische Verfahren spielerisch nachstellen. Die Teilnehmer übernehmen für vier Tage die Rollen von Abgeordneten und werden vier Gesetzesinitiativen simulieren.

„Ich freue mich sehr, Hendrik Schwarz in Berlin begrüßen zu können und wünsche ihm eine interessante und aufschlussreiche Zeit im Deutschen Bundestag. Er lernt die Arbeit eines Abgeordneten in Landesgruppen, Fraktionen, Arbeitsgruppen, Ausschüssen und im Plenum hautnah kennen. Einen besseren und detaillierteren Einblick kann man nicht bekommen“, so Andreas Nick

Die Jugendlichen diskutieren über verschiedene Gesetzesentwürfe: Zur Debatte stehen Entwürfe zur Festschreibung von Deutsch als Landessprache im Grundgesetz, zur Einführung bundesweiter Volksabstimmungen, zur Ausweitung der Beteiligung deutscher Streitkräfte an einer EU-geführten Militäroperation im fiktiven Staat Sahelien sowie zur Verbesserung des Tierschutzes in der Landwirtschaft.

Für die Nominierung bedankte sich der 19jährige Hendrik Schwarz bei Andreas Nick herzlich: „Ich freue mich sehr, an dem Planspiel teilnehmen zu können und über die einmalige Chance, den Bundestag als Nachwuchspolitiker kennenzulernen.“