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Tara Skomorowski aus Wirges

Tara Skomorowski kleinVon Petitionen, Interviews und Regierungserklärungen – Zwei Wochen Bundespolitik hautnah
Was passiert eigentlich in der Bundespolitik, wenn die Presse gerade nicht dabei ist? Das wollte ich während meines Schulpraktikums vom 9. bis zum 20. März 2015 herausfinden und bewarb mich deshalb im Bundestagsbüro von Dr. Andreas Nick. Schon lange vorher wartete ich voller Vorfreude darauf, einem Abgeordneten über die Schulter blicken zu können. Neben der Möglichkeit, einen hautnahen Einblick in die Bundespolitik zu gewinnen, bot sich für mich außerdem die Gelegenheit, meine Berufs-/Studienwahl durch viele verschiedene Einblicke in den Alltag eines Abgeordneten zu konkretisieren.
Am Anfang der ersten Woche, die zu meinem Bedauern noch keine Sitzungswoche war, lernte ich das sehr freundliche Team hinter Dr. Andreas Nick und die vielfältigen Aufgabengebiete von Abgeordnetenmitarbeitern kennen. In den nächsten Tagen übernahm auch ich einige dieser Tätigkeiten, wie beispielsweise das Beantworten von interessanten Bürgeranfragen und verschiedene Internetrecherchen zu Dr. Nicks politischen Themengebieten. Meine zweite Praktikumswoche, die nun glücklicherweise auch Sitzungswoche war, intensivierte meine Eindrücke von der Arbeit eines Abgeordneten. Ich nahm unter anderem als Gast an einer Sitzung des Ausschusses für Digitale Agenda teil und begleitete Dr. Nick bei einem Interview mit dem SWR. Mein persönliches Highlight stellte die Plenumssitzung am Donnerstag dar, als die Regierungserklärung der Bundeskanzlerin auf der Tagesordnung stand und ich diese live von der Zuschauertribüne verfolgen durfte.
Meine Reise zurück in den Westerwälder Wahlkreis am Freitagnachmittag beendete zwei sehr interessante und breit gefächerte Wochen im politischen Zentrum der Bundeshauptstadt. Ich war fast enttäuscht, Berlin wieder verlassen zu müssen, da ich gern einen noch tieferen Einblick in das politische Geschehen im Bundestag gewonnen hätte. Trotzdem beeindruckte es mich, zu sehen, wie vielfältig die Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter doch sein kann. Ich lernte nicht nur Facetten des kommunalen Geschehens in Dr. Nicks Wahlkreis kennen, sondern auch den hektischen Ablauf im deutschen Parlament mit seinen vielen verschiedenen Terminen. Jedem, der sich für Politik interessiert, kann ich ein Praktikum bei einem Abgeordneten nur empfehlen: durch zwei Wochen Arbeit im Bundestag lernt man diesen viel besser kennen, als das auf irgendeine andere Weise möglich ist.

Simon Schütz aus Hof

Schuetz-SimonEs ist wohl wahr, dass eine spannende Zeit meist besonders schnell vergeht. Ich hatte das Glück, dass drei meiner vier Wochen in Berlin Sitzungswochen waren. Somit konnte ich auch diese Woche wieder in den Ausschüssen und den in den Fraktionen vorgeschalteten Arbeitsgruppen dabei sein. Diese Woche nicht nur im Bereich Digitale Agenda, sondern auch im Finanzausschuss, in dem Andreas Nick  stellvertretendes Mitglied ist. Dort sind die Themen oft so fachspezifisch, dass es für mich schwierig war alle Zusammenhänge zu verstehen.

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